26.12.2018 – 2. Weihnachtstag!

IC 2216 von Osnabrück nach HH-Harburg. Wir haben 2 reservierte Plätze in Wagen 22 (1. Kl.). Schon seit dem 19.10.2018.

Der Zug kommt leicht verspätet (3 Min.). Ich weiß, er ist voll. War angekündigt.

Wagen 12 (1. Kl.) ist – angekündigt – verschlossen. Im Zug – Überraschung!!! – stellen wir fest, Wagen 22 fehlt. Zugpersonal: Wagen 22 gibt es nur samstags.

D. h. es gibt nur 1½ Wagen mit 1. Klasse (ein Abteilwagen und einige Plätze im Bistrowagen), aber Reservierungen ohne Ende. Die Abteile und sonstigen Plätze in der 1. Klasse sowie das Bistro sind übervoll.

Chaos! Man kommt sich vor wie in der überfüllten Inselbahn auf Borkum, nur eben zwischen Osnabrück und Hamburg-Harburg.

08.11.2018 IC2026 zwischen Osnabrück und Hamburg-Altona

Wir haben eine Verbindung mit Umstieg in Hamburg-Altona – 11Minuten Zeit.

In Osnabrück wird angezeigt: Verspätung ca. 10 Min.

In Bremen haben wir 2 Minuten aufgeholt, ABER: Der Zug fährt nicht los. Dann kommt eine Durchsage: Die Abfährt verzögert sich wegen eines Polizei-Einsatzes im Zug.

Abfahrt in Bremen 19:39 – 20 Min. Verspätung.

Aus dem Zug gibt es Weiteres zu berichten:

Wir sitzen in der 1. Klasse. In der Toilette „läuft“ das Wasser lediglich tröpfchenweise aus dem Wasserhahn, gerade genug um die Hände anzufeuchten, dafür gibt es denn auch keine Seife. Dann braucht man die Hände auch nicht mehr abzuspülen. Super.

Vorab gesagt.

Murphys Gesetz: Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen.

Zu allererst möchte ich mich aber noch bei allen Organisatoren des Öffentlichen Personenverkehrs bedanken – besonders bei der Deutschen Bahn. Ohne ihre tatkräftige Mithilfe, wäre es nicht möglich, so viel Interessantes und Unterhaltsames zu erleben.

Ein sardischer ICE – mit 1. und 2. Klasse

Und schon geht’s los!

30. April 2015 – 16:11 zwischen Itzehoe und Hamburg

Ich sitze wieder in einem IC und fahre zurück nach Osnabrück, ganz gemütlich in einem renovierten Großraumwagen an einem Zweiertisch. In dem Zug sind – bereits in Itzehoe am Bahnhof angekündigt – keine Reservierungen. Nicht schlimm, ich hab ja auch keine.

Während der Fahrt kommt der Zugchef und spricht alle Reisenden im Wagen an. Man habe ein Problem mit diesem Wagen. Er müsse geschlossen werden. Er bittet darum, sich einen Platz in einem anderen Wagen zu suchen. Zum Glück ist der Zug nicht zu voll, bis Hamburg jedenfalls erst einmal.

Eine Reisende bemerkt: „Die brauchen gar nicht zu streiken. Die kriegen das auch so hin.“

So sieht ein leerer IC-Wagon 1.Klasse aus.

So sieht ein leerer IC-Wagon 1.Klasse aus.

Und natürlich passiert das, was passieren muss: Alle Plätze in der 1. Klasse (und – auf Nachfrage – auch in der 2. Klasse) sind besetzt. In Hamburg-Harburg finden dann die ersten Reisenden mit Reservierung keine Plätze mehr. Das Zugpersonal kontrolliert jetzt durch, um Reisende ohne Reservierung zu finden. Das sogenannte Große Beamtenspiel findet statt: Wer sich als erster bewegt, hat verloren. Ein Reisender wird im Bordbistro – auch das ist voll – im Stehen zum Kaffee eingeladen.

28. April 2015 – 10:15 Uhr – Bremen / Hamburg

Ich sitze in einem IC und fahre von Osnabrück nach Hamburg in der 1. Klasse. Rappelvoll. Ich finde noch einen Einzelplatz.

Der Wagen 12 fehlt; die Reservierungen befinden sich – so die Anzeige – in den Wagen 11 und 14.

Mitnichten. Das Zugpersonal erklärt den Reisenden, sie könnten sich hinsetzen, wo etwas frei ist. Das tun die Leute auch. Aber dann steigen ja auch in Bremen weitere Reisende zu, die diese nun belegten Plätze – wie sie erklären – reserviert haben. Die Anzeige ist leer. Das gibt natürlich eine Auseinandersetzung. „Wir sind doch nicht im Wilden Westen!“

Zum Glück finden alle Sitzplätze, aber natürlich nicht – wie man bestellt hatte – neben einander.

Zoff in der 1. Klasse, noch zivilisiert, aber an der Grenze.

Nebenbei: Die an jedem Platz vorhandenen Steckdosen funktionieren mal wieder nicht. Renovierte Wagen!!!

Eigentlich will ich ja nach Brunsbüttel. Die Verbindung war dann von Hamburg mit einem RE über Elmhorn nach Itzehoe.

Kurz vor Hamburg erfahre ich, dass der Regionalexpress ausfällt! Triebfahrzeugschaden.

Nehm ich halt die Konkurrenz: mit der S-Bahn nach Altona und dann mit der NOB nach Itzehoe. Geht doch!

Vorab

Das Wichtigste: Fahrt nur dann in der Woche vor Ostern nach Breslau, wenn es euch genügt, die Häuser, Museen, Theater und viele weitere Sehenswürdigkeiten lediglich von außen zu sehen: Die Breslauer bereiten sich dann auf Ostern vor! Es gibt kaum Konzerte oder Theateraufführungen und auch die Museen haben nicht so regelmäßig geöffnet wie in der übrigen Zeit.

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Auch wenn man spät ankommt …

Eigentlich sollten wir um 22:50 Uhr in Breslau ankommen, aber weil der Zug zwischen Posen und Breslau 90 Minuten stand, war es eben schon nach Mitternacht, als wir endlich am Bahnhof ankamen. Aber kein Problem, lassen wir uns halt von einem „Super-Taxi“ zum Hotel fahren für knappe 20 PLN, also ca. 5€, etwas günstiger als bei uns. Aber bitte unbedingt ein Taxi nehmen, an dem deutlich außen ein Schild des Taxi-Unternehmens befestigt ist, kein Privatwagen, dessen Fahrer sich als Taxi ausgibt. Das kann Probleme geben.

Zurück vom Hotel zum Bahnhof sind wir mit einem „Partner-Taxi“ gefahren. Ähnlicher Preis, neuere Autos: auch empfehlenswert.

Ab ins PURO-Hotel, das einen guten Eindruck macht, der auch im Laufe der Tage nicht widerlegt wird.

Am 3. April fahren wir zuerst zur Jahrhunderthalle. Heute geschlossen wg. …
 Drei Außenminister in Breslau
Und wir sind dabei gewesen.
Dann ins Renoma.  Ein schönes altes Breslauer Kaufhaus. Jetzt ein Laden-im-Kaufhaus-Projekt. Kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Gut für schlechtes Wetter und im 1. Stock im Eis-Café zum Kaffeetrinken.
Von dort mit der Straßenbahn zum Alten Jüdischer Friedhof – ein Muss!
Der Eingang ist wirklich da, wo das Schild hinweist. In die Sackgasse gehen und dann links.
Von da kommt man gut zum alten Wasserturm. Als wir da waren, konnte man ihn aber nicht besteigen, weil das Restaurant geschlossen war. Besser vorher erkundigen.
Von dort errreicht man gut den Skytower: ein phantastischer Überblick über Breslau.
Die Fahrt mit dem Fahrstuhl war unserer Ansicht sehr kompliziert organisiert. Also: Nicht einfach hingehen, Karten kaufen und dann geht’s hoch.
Der Skytower in Breslau
Erst einmal muss man im 1. Stockwerk die Kasse finden. Viel Glück! Fragen! Ich kann’s nicht erklären, wo sie liegt. Jedenfalls zur Mitte hin.
Dann muss man sich zum vorgegebenen Zeitpunkt neben dem Hintereingang ( hinten raus rechts ) an einer Tür einfinden. Es ist nicht die große Tür, sondern die kleine links daneben. Dort geht‘ dann aber ganz einfach. Nicht drängeln. Alle kommen rein und hoch. Die Fahrstuhlfahrt war sehr angenehm und die Aussicht atemberaubend. Unseres Erachtens sogar etwas für Höhenängstler.